Deuser rennt – Rückschläge gehören dazu, aber nerven (KW 23)

Pause, viele Jobs und etwas Frust 😉

Wochenübersicht 03.06.2019 – 09.06.2019
Gesamt: 6 Regenerationstage,1 Laufeinheiten, 8 km

Rückschläge

Rückschläge passen nie, aber sie gehören zum Training, zu Projekten und letztendlich zum Leben dazu. Diese Erkenntnis ist ja nicht neu, aber mir hilft es, wenn ich mir diese Aussage immer mal wieder vor Augen führe. Ich war ja letzte Woche ziemlich platt und habe ein paar Tage Trainingspause verschrieben bekommen. Im Laufe der Woche hat sich dann rausgestellt, dass ich mir einen viralen Infekt zugezogen habe, den ich nicht bemerkt habe. Gut, wenn man regelmäßig ärztlich gecheckt wird. Jetzt soll ich 14 Tage mal ganz langsam machen, incl. 6 Tage absolute Trainingspause. Ausgerechnet im Juni – wie blöd. Ich habe einen leichten Testlauf am Sonntag eingelegt und gemerkt, dass ich immer noch platt bin. Ok, also wird auch die nächste Woche langsam angegangen. Nicht wirklich meine Kernkompetenz…

Was heißt das für die weitere Planung?

Naja, so viele Wettkämpfe sind es im Sommer ja gar nicht und wenn dann 2 – 3 ausfallen, ist das schon ärgerlich. Aber die Deutschen Meisterschaften sind noch voll in der Planung und die EM im September sowieso. Was ich mich natürlich frage, waren die ersten Rennen so langsam, weil ich da schon krank war oder bin ich einfach noch nicht soweit? Falls ich krank war, dann ist alles ok. Falls ich aber noch nicht weit genug mit dem Aufbautraining war, dann wird das schwer mit den richtig guten Zeit. Und die Deutschen Meisterschaften sind schon am (12. – 14.07).

Und jetzt?

Und jetzt heißt es sich  kurz zu ärgern, dann irgendwie zu entspannen und dann geht es wieder weiter. Bei allem Ehrgeiz geht es ja auch um ein wenig Spaß. Und den heißt es jetzt wieder zu finden. In meinen Vorträgen erkläre ich, dass man nicht immer sofort einen Plan B haben sollte, damit man sich wirklich auf sein Hauptziel konzentriert. Aber in dem Moment, wo es nicht wie geplant läuft, ist ja legitim etwas um zubauen. Und das mache ich jetzt. Ich werde dieses Jahr noch mehr für den Grundlagenaufbau benutzen. Mir fehlt es vor allem noch an  Kraft und Mobilität. Und das habe ich diese Woche neu organisiert. Nächster Woche bekomme ich die Unterstützung von einer Yogalehrerin, die sich auf Leistungssportler*innen spezialisiert hat und ich baue das Krafttraining noch etwas aus. Und dann gucke ich was passiert …

Und der Rest der Woche?

Der Rest der Woche war voll gepackt mit Arbeit. Vielleicht wußte mein Körper das auch schon vorher. Am Dienstag ging von Köln nach Bonn nach Köln nach München zu einem Vortrag bei der Süddeutschen Zeitung. Mittwoch stand dann eine  TV-Aufzeichnung mit Olaf Schubert in Leipzig an. Donnerstag langer Bürotag in Köln. Freitag der nächste Vortrag und am Samstagabend ein Auftritt in Bad Neuenahr. Sonntag Laufen und Kurztripp nach Mallorca (kurzfristig eingelegt…)
Hier paar Impressionen von der Woche

Fotosammlung:

„Mut zur Veränderung“ – Vortag in München

 

In Leipzig angekommen

Bester Backstageraum seit langer Zeit – MDR-Aufzeichnung in Leipzig

 

Nach der Aufzeichnung (KJ, Mundstuhl, Olaf Schubert, Ulan & Bator, C.Heiland)

 

Vortag Düsseldorf „Out of the box“

 

zwei Ergebnisse meiner Laufgruppe (Die sind wirklich schnell!!!)

 

Die kompletten WOCHENDATEN:

Sonntag: (morgens) DL 8 km, leichtes Fahrtspiel

Zusammenfassung:

Lange war ich nicht mehr krank, aber die letzte Woche hat mich umgehauen. Der Akku war leer und zusätzlich (oder vielleicht deswegen) habe ich mir einen Infekt eingefangen. Das passt gar nicht in die Planung. Aber mir wurde sehr eindrücklich vom Trainer und Arzt klar gemacht:  jetzt zu trainieren wäre kontraproduktiv. 6 Tage Pause und dann langsam wieder einsteigen. Ich gebe mir Mühe

Keep on running & und nichts tun …