Timing, Schnee und jede Menge Weihnachtsfeiern…

WOCHENREPORT 04.12. – 10.12.2017
„Timing ist alles.“ Seit ich auf einer Bühne stehe, höre ich diesen Satz. Und es stimmt. Aber letztendlich geht es nicht nur auf der Bühne, sondern in vielen Jobs häufig ums das Thema Timing. Timing ist gezieltes Zeitmanagement. Wann bereitest du dich vor? Wann präsentierst du? Wann spricht du jemanden an? Wann und wie lange sind Absprachen, Gespräche und Abschlüsse. zu diesem Thema könnt ihr euch gerne auch mein ganze Deuser ABC auf LinkedIn Learning ansehen.
Timing spielt aber auch eine große Rolle bei Rennen.  Abgesehen von 100m und 200m Läufen musst du dir doch jedes Mal überlegen, wie schnell du angehst solltest und wann du den Schlusssprint startest. Auch bei der Trainingssteuerung dreht sich sehr viel um das Thema Timing. Nicht nur beim Lauftempo, sondern bei der Frage nach den richtigen Pausen. Moderne Laufuhren zeigen dir oft an, wie lange die nächste Erholungszeit sein sollte. Zumindest geben Sie dir einen Richtwert mit auf den Weg. Man darf aber nicht aufhören nebenher auch auf den Körper zu hören. Das hört sich einfacher an, als es ist. Denn wenn du nur auf deinen Körper hörst, dann kann es ganz schnell passieren, dass du erst garnicht anfängst zu trainieren. Gerade bei diesem Wetter, sagt mir MEIN Körper: „Sucht dir einen Kamin, einen Kaffee und dann Ruhe …“
Ganz ohne Überwindung geht es nicht. Aber – es gibt immer ein ABER. Aber wenn du dich aufgerafft hast, solltest du trotzdem in dich hinein hören und checken, ob die geplanten Pausenzeiten wirklich passen.
Ein Jahr habe ich gebraucht, um eine passende Balance zwischen Trainingsplan und Körper zu finden. Ich darf sagen: „In der letzten Woche habe ich (fast) alles richtig gemacht. Ich habe alle Einheiten durchgezogen – trotz 2 Weihnachtsfeiern – aber ich habe 2x das Tempo bei den Dauerläufe leicht gedrosselt, weil ich gespürt habe, dass ich mich sonst nicht erhole werde.
Das Ergebnis gibt mir recht: die Weihnachtsfeiern mitgefeiert, alle Einheiten geschafft, den Schnee am Wochenende genossen und am Montag war ich schon wieder voll einsatzbereit ….
MEINE WOCHENDATEN:

Montag: (nachmittags) Reha
(abends) DL 10 km ø 5:00 (ruhiges Tempo zur Erholung)

Dienstag:  (abends) Bahntraining: EL 3 km (ø 4:35), Koordination,  10 x 400m ø 80´´, P= 300m Trab (1:35 – 1:55), AL 3 km

Mittwoch:  (nachmittags) DL 12 km 4:28

Donnerstag: (abends) Bahntraining; EL 3 km, Koordination, 6 x 1000m (ø3:49),
P = 400m Trab, AL 3 km (Gesamt 14 km)

Freitag: (mittags) DL 9 km ø 5:00, Koordination, 7 x 100m
(abends)
Weihnachtsfeier Stand-up & More incl. hartem Bowling-Wettkampf

Weihnachtsfeier mit unseren Künstlern ..

Weihnachtsfeier mit unseren Künstlern und Freunden …

Samstag: (morgens) EL 3 km ø 4:35, 15x  Hügelläufe (180m), P = 180m Trab, SP AL 3,5 km
(abends) Premiere der Kölner Schlagerexpedition (es fährt ein Bus nach nirgendwo) Ich bin zwar nicht wirklich der aller größte Schlagerfan, kenne aber trotzdem alle 😉
Jedoch diese Eventbusfahrt zu entwickeln und zu schreiben, war ein ganz großer Spaß und die Premiere war ein voller Erfolg. Eine kleine, schräge, manchmal auch trashige Hommage an den deutschen Schlager.  Alle weiteren Infos auf unsere Homepage: https://www.lachexpedition.de

Es fährt ein Bus nach nirgendwo ...

Es fährt ein Bus nach nirgendwo …

Sonntag: (morgens) 35 min Stabi
(nachmittags)
Schnee, Weihnachtsfeier mit Poloball-Turnier (souveräner Sieg!!!)

Es gibt Sportarten, die niemand braucht (aber Spaß macht es trotzdem ...)

Es gibt Sportarten, die niemand braucht (aber Spaß macht es trotzdem …)

Gesamt: 73 km,  1 x Kraft, 3 x Koordination,

Zusammenfassung der Woche:  Läuft! Training – gut. Stimmung in den Firmen – gut! Und schon ein Weihnachtsgeschenk gekauft – wow!

Keep on running & Vorsicht vor dem Glühwein  …