Deuser rennt – Training on the road (KW 41)

Training to go

Wochenübersicht 07.10.2019 – 13.10.2019
Gesamt:  4 Laufeinheiten, 1 x Kraft, 1 x Yoga, 1x Tennis Gesamt 50 km (Laufen)

Wie trainiere ich, wenn ich unterwegs bin?

3 Vorträge, 1 Podcast, 1 x Regie und 2 x Coaching – beruflich gesehen war es eine toller Woche, aber dafür saß die Woche permanent im Zug, im Auto, am Rechner oder in irgendwelchen Seminarräumen. Keine einfache Woche, wenn man einen Trainingsplan halbwegs vernünftig durchziehen will. Daher war viel Improvisation und eine Mischung aus Disziplin und Lockerheit angesagt. Wie trainiert man in solchen Wochen und vor allem wie ernährt man sich halbwegs gesund?

Der richtige Mix aus Improvisation und Loslassen

Die Welt geht natürlich nicht unter, wenn man mal 1-2 Wochen nicht so trainiert, wie es auf dem Plan steht oder wie man es sich vorgenommen hat. Auf der anderen Seite sollte man seine Trainingsroutinen solange wie möglich durchhalten, denn es ist leichter eine Routine des Nichttrainings als eine Trainingsroutine aufzubauen. Und Durchhalten hat viel mit dem Aufbau von Routinen zu tun.

Planung

Es hilft, wenn man sich rechtzeitig die Woche anschaut und die Trainingszeitfenster festlegt. Für mich heißt das zum Beispiel, dass ich am Sonntagabend oder montags sehr früh die Woche final plane. Unter anderem checke ich, ob Hotels einen Fitnessbereich haben oder ob ein Park in der Nähe ist und lege auch fest, wann ich im Hotelzimmer Gymnastik oder Krafttraining mache. Wenn ich weiß, dass am Freitag mein Zug um 10:30 abfährt überlege ich mir rechtzeitig, ob ich an diesem Morgen vorher laufe oder im Zimmer ein trainiere. Je nachdem was anliegt, weiß ich wann der Wecker losgehen muss und damit weiß und ob ich abends noch an die Bar kann oder nicht 😉

Prioritäten

Und man sollte Prioritäten festlegen, Z.B. Ausdauer oder Spritzigkeit? Da ich diese Woche nicht so viel Zeit hatte, habe ich, an 2 Tagen das Training ausgesetzt und bei den restlichen Einheiten eher auf die Qualität als die Quantität geachtet. Der Plan ist auch bis auf Donnerstag aufgegangen. Am Donnerstag habe ich morgens ein flottes Fahrtspiel (11,5 km wechselndes Tempo mit 7 Bergsprints) hingelegt. Danach habe ich 7,5 Stunden im Auto gesessen (Köln – Isny mit Stuttgart als Staumittelpunkt) und habe mir gewünscht nur 5 Bergsprints gemacht zu haben 🙂

Was und wann essen?

OnTour und Ernährung war schon immer eine große Herausforderung. In der langen Zeit, die ich in meinen Leben auf Tour war, war das Thema Essen immer eine der größten Diskussionsgrundlagen. Ist das Catering fertig, wenn wir vor Ort ankommen? Wo finde ich vor der Show um 17:00 ein offenes Restaurant oder nach 23:00? Wo ist der Kaffee und je kaputter du bist, um so einfacher lässt du dich zu Fast Food und Schokolade überreden. Zum Glück habe ich noch nie besonders auf Süßes gestanden, aber Gummibärchen oder einem Hamburger konnte ich selten widerstehen. Für mich persönlich war es schwerer sich gesund zu ernähren als 6 – 7 x die Woche zu trainieren. Gerade, wenn du viel läufst, hast du das Gefühl, dass du doch sowieso alles essen kannst. Meine größte Hilfe war alkoholfreies Bier. Das war der erstes Ersatz, den ich mir abends angewöhnt hat. Denn früher war es einfach selbstverständlich nach einem Auftritt erst einmal ein Bier als Adrenalinunterdrücker zu trinken. Frische Erdnüssen habe ich dann als Süßigkeitsersatz eingeführt und jetzt hole ich mir liebe eine Laugenbrezel als ein Teilchen. Und noch besser ist eine Banane. (Die kannst du aber aus Höflichkeit nicht immer essen.) Dafür habe fast immer eine Packung Nüsse dabei. Trotzdem: gesundes Essen auf Tour oder wenn du on the Road ist immer noch eine Herausforderung für mich und ich bin nicht nicht am Ende angekommen.

Fotosammlung (was sonst so los war)

Was für eine Reise…

 

Deuser on the road- kurz mal Hamburg Hallo gesagt…

 

Deuser und Diana Fölsch – Podcast „IHK neues Lernen“ (Rostock)

 

schon 14 Stunden im Zug – und dann heißt es wieder warten.

 

Pommes, Pils und Prosa, das neuste Format von Stand-up & More (von und mit Burkhard Hupe)

 

so viele Feuerwehrleute… (Verband der Feuerwehr Baden-Württemberg)

 

Deuser und Präsident Dr. Frank Knödler der Feuerwehr Baden-Württemberg

 

Vorstellung des neuen Projektes: „60 Minutes“ – die Afterwork Standup Show

 

Die kompletten WOCHENDATEN:

Montag:  (tagsüber) Köln – Rostock – Köln, Podcast „Neues Lernen – IHK“

Dienstag: (morgens) 30 min Yoga 
(tagsüber) Einzel-Coaching
(abends)
EL  3 km, 5 x 1000m (3:50 – 3:45), P = 200m Gehen/ Trab (2 min), AL 2,5 km

Mittwoch: (morgens)  1 h Yoga
(nachmittags) DL 12 km sehr ruhig ø 5:12
(abends) 2 h Tennis Deutscher Comedypreis

Donnerstag: (morgens) DL 11 km Fahrtspiel (EL 5,5 km, 7 x 200m Bergsprints (Denkmalhügel), P = 200m Trab, AL 2 km
(tagsüber) Köln – Isny, Vortrag „Mut zur Veränderung“

Freitag: (morgens) Isny – Heilbronn, Vortrag „Mut zur Veränderung“
(nachmittags) 30 min Stabi

Samstag: (morgens) EL 2 km, 6 km Tempodauerlauf ø 4:10, AL 1,5 km

Sonntag: (vormittags) DL 18,5  km ruhig ø 5:04
(nachmittags) Coaching

Zusammenfassung:

Diese Woche war als Erholungswoche geplant. Das hat trainingstechnisch gut funktioniert. Dafür war die Woche ansonsten mit endlosen Zug-und Autofahrten vollgepackt. Ich habe diesen Stress versucht bei den Einheiten zu beachten. So stand am Freitag ein leichter Dauerlauf auf dem Plan, den ich aber habe ausfallen lassen. Hat mir nicht geschadet, denn am Samstag lief es schon wieder recht gut. Ok, so kann es weitergehen. In 2 oder 3 Wochen suche ich mir den nächsten 5 km-Lauf raus.

Keep on running & Herbst genießen …